Black Hat SEO

SEO-Maßnahmen gegen die Google-Richtlinien

Black Hat SEO

Black Hat SEO bezeichnet im Allgemeinen Methoden der Suchmaschinenoptimierung, die gegen die Richtlinien von Google für Webmaster verstoßen. Der Name „Black Hat SEO“ stammt dabei aus dem Genre der Westernfilme, wo der Bösewicht meist einen schwarzen Hut (black hat) trägt. Im Gegensatz dazu trägt der Held in solchen Filmen oft einen weißen Hut (white hat). Dementsprechend hat sich auch der Begriff „White hat SEO“ etabliert, welcher Methoden der Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, die mit den Richtlinien von Google im Einklang stehen.

Welche Methoden werden beim Black Hat SEO verwendet?

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Methoden, die beim Black Hat SEO verwendet werden. Exemplarisch werden an dieser Stelle kurz drei vorgestellt.

Doorway Pages

Doorway Pages sind Seiten, die speziell für die Suchmaschinen erstellt wurden und für den User gar nicht sichtbar sind. Es sind, wie der Name schon verrät, Seiten, die die Tür zu einer anderen Seite öffnen sollen. Eine Doorway Page ist nur über eine Suchmaschine erreichbar und leitet den Nutzer automatisch auf die eigentliche Hauptseite. Der Nutzer bekommt die Doorway Page also gar nicht zu sehen, sondern landet direkt auf der Zielseite. Die Doorway Page ist dabei durch das Aneinanderreihen von relevanten Keywords oder ihren inflationären Gebrauch so optimiert, dass die Suchmaschine sie möglichst weit oben rankt. Designelemente, Videos oder Grafiken werden daher auf der Doorway Page so gut wie gar nicht eingesetzt, da sie in der Vergangenheit in Bezug auf Rankingrelevanz eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu Textcontent gespielt haben. Die Verwendung solcher Doorway Pages verstößt jedoch gegen die Richtlinien von Google.

Cloaking

Eine sehr ähnliche Methode zu den Doorway Pages ist das sogenannte Cloaking (to cloak: verhüllen, maskieren, tarnen). Beim Cloaking wird keine Brückenseite erstellt, wie es bei der Doorway Page der Fall ist, sondern es werden zwei unterschiedliche Inhalte unter der gleichen URL erstellt. Hierbei ist eine Website für den tatsächlichen Nutzer und die andere ist „getarnt“ und nur für die Suchmaschinen gedacht. Mithilfe eines Skripts kann beim Cloaking unterschieden werden, ob es sich beim Besucher der Website um einen Crawler oder echten Nutzer handelt. Dem Crawler wird dann die getarnte Seite gezeigt, welche durch ähnliche Methoden wie die Doorway Page optimiert wurde (Keyword-Stuffing etc.).

Linkkauf ohne Mehrwert für den Nutzer

Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor, vor allem für die Bestimmung der Autorität einer Domainund und Backlinkaufbau ist damit eine der wichtigsten Säulen von SEO. Ausufernder Linkkauf ohne Mehrwertbildung für den Nutzer st eine künstliche Form des Linkbuildings, wobei die Autorität der verlinkten Domain künstlich und möglichst schnell wachsen soll. Dies geschieht nicht auf organischem Weg, sondern mithilfe finanzieller Mittel. Backlinks werden hierbei also nicht durch eine hohe Qualität des Contents generiert, sondern mit Geld gekauft. Ein solcher Backlink trifft demnach auch keinerlei Aussage über die Qualität der verlinkten Website. Google ist mittlerweile sehr gut darin, solche Spamlinks zu erkennen und bestraft ein solches Vorgehen mit einer Linkentwertung oder einem Ausschluss vom Google-Index.

Warum wird Black Hat SEO genutzt?

Durch die eben beschriebenen Methoden wird in kurzer Zeit ein sehr hoher Traffic erreicht und somit die Popularität der Website gesteigert. Denn derlei Verstöße gegen die Richtlinien werden nicht sofort geahndet und es kann eine Weile dauern, bis die Suchmaschinen darauf aufmerksam werden.
Durch bspw. gekaufte Backlinks und andere Maßnahmen wird der Algorithmus, der die Relevanz und Autorität einer Website ermittelt, in die Irre geführt. Dies geschieht zum Beispiel dadurch, dass mehr Links auf die Black Hat-optimierte Seite zeigen als es auf organischem Weg der Fall wäre. Der Zielseite wird dabei also eine zu hohe Autorität beigemessen.

Was spricht gegen Black Hat SEO?

Wurden diese Verstöße aber einmal erkannt, kann dies schwere Konsequenzen für den Betreiber der Website mit sich ziehen. Und spätestens seit dem Panda (2011) und Penguin-Update (2012) von Google werden die Black Hat-Methoden schneller und zuverlässiger entlarvt. Das „Strafregister“ reicht hierbei von einem Rankingabfall bis hin zur Verbannung aus dem Google-Index.
Will man also auf nachhaltigen SEO-Erfolg setzen und hat kein Interesse daran, möglicherweise schwerwiegende Sanktionen seitens der Suchmaschinen zu erfahren, sollte man auf die Methoden des Black Hat SEO verzichten. Eine strukturierte und langfristige SEO-Planung, die nicht gegen die Richtlinien von Google verstößt, gibt auch einen langfristigen SEO-Erfolg.

Wir von SEO Monkey optimieren in erster Linie für den Nutzer. Durch langjährige Erfahrung haben wir Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung entwickelt, die dem Nutzer das bestmögliche Ergebnis liefern und zudem gleichzeitig den Algorithmus der Suchmaschinen bedienen.